Unsere Arbeitsweise ...
Markersignal
Vorteil
Der Hund lernt wesentlich schneller was er tun soll, weil Sie ihm viel genauer vermitteln können, welches Verhalten Sie gut oder nicht so gut finden.
Kommunikation wird klarer.
Zudem können Sie Belohnungen auch für Signale, die ihr Hund weit weg von ihrem Körper befolgt hat verteilen.
Da die Verknüpfzeit von einem Verhalten, mit der Konsequenz die der Hund daraufhin erfährt nur zwei Sekunden ist, ist dies ansonsten nicht zu erreichen.
Bei hoher Erregung des Hundes sind Pfiffe oder Clicker noch für den Hund wahrnehmbar, gesprochenes Wort kommt nicht mehr im Hundegehirn an.
Wir arbeiten mit positver Verstärkung ohne Hunde zu erschrecken oder zu ängstigen.
Hunde tun nur das, was ihnen etwas bringt....
Es gibt nicht viele Möglichkeiten einem Hund etwas beizubringen. Der Hund lernt immer an den Konsequenzen die er nach einem Verhalten oder einem von mir ausgesprochenem Signal erfährt.
In diesem System gibt es nur folgende Möglichkeiten die wir Menschen nutzen können :
- Wir verstärken ein Verhalten durch eine Annehmlichkeit
- Wir nehmen etwas Unangenehmes weg
- Wir fügen dem Hund etwas Unangenehmes zu (nicht
zu empfehlen !)
- Wir nehmen dem Hund etwas Angenehmes weg
Wir haben uns für ein Training entschieden , das unsere Beziehung zu unserem Hund nicht beschädigt.
Das heißt , wir arbeiten ohne dem Hund etwas Unangenehmes zu zufügen wie:
- Leinenruck
( Folgeschäden an Wirbelkörpern, Kehlkopf und Schilddrüse sind vorprogrammiert )
- Hund anschreien
- schmeißen ihm Sachen nach
- oder schlagen ihn sogar
Dominanztheorie

....längst durch Studien an den unterschiedlichsten Wolfsgruppen ein sehr freundliches Bild vom Wolf , im Umgang mit seinen Familienmitgliedern zu liefern. Konflikte sind selten und Elternpaare leiten die Gruppe gemeinsam, sehr geduldig und einfühlsam an. Welpen fressen durchaus als erstes und auch an sonsten gibt es weniger familiäre Konflikte , als angenommen. Jeder männliche Wolf wandert irgendwann aus seiner Familie ab, um eine eigene Familie zu gründen und ist also immer irgendwann ein Familienoberhaupt ! Weitere interessante Ergebnisse zu den Studien findet man
unter: www.davemech.com
Noch immer wird die Bezeichnung Dominanz gerne für Hunde verwendet die eine höhere Bereitschaft zur Aggression haben oder Ressourcenverteidiger sind, verwendet.
Manche dieser Hunde sind jedoch nur nicht so erzogen worden, dass der Hund es bisher verstehen konnte. Wenig Erfahrung von Belohnung, im Zusammenhang mit Signalen führen dabei schlicht und ergreifend zu keinem guten Gehorsam wie ich ihn mir als Mensch vorstelle.
Das der Hund etwas tun soll , nur weil er doch seinen Menschen liebt ist eine seeehr menschliche Idee !
Warum die Rudeltheorie in der Mensch Hund Beziehung nicht passt:
Zunächst ist jedem Hund klar ein Mensch ist kein Hund ! Schnauzengriffe oder Alphawürfe können vom Menschen kaum angemessen und schnell genug imitiert werden. Menschen sind dabei meist emotional und unangemessen grob . Der Hund wird dadurch eingeschüchtert und zunehmend unsicher.
Der Mensch erfüllt nicht die Bedürfnisse die ein Hund in einem wirklichen Rudel erfährt !
Z.B. wenn Sie einen lauffreudigen Vierbeiner haben , wäre dieser sicher , natürlicher Weise , in ein lauffreudiges Hunderudel geboren.
Dieses Hunderudel würde sich den ganzen Tag so viel bewegen, bis das Bedürfnis nach Bewegung abgedeckt ist.
In der Menschenfamilie wird das an den meisten Tagen wohl nicht der Fall sein. Dadurch verhält sich ein Hund vielleicht zappeliger als er es in der Natur wäre. Sein Bedürfnis nach Bewegung ist vielleicht nicht abgedeckt. Übungen wie "bleib" oder nicht an der Leine ziehen, sind für den Hund dadurch anstrengend und müssen sorgfältig aufgebaut werden. Wir können also einen Hund nicht mit Schnauzengriff für Zappeligkeit bestrafen, wenn wir seine Bedürfnisse nicht mal annähernd erfüllen, wie es in einem Rudel der Fall wäre.
In einem Rudel muß keiner alleine zurück bleiben, daher sollten wir das "alleine bleiben " sogfältig trainieren. Es ist kein natürliches Verhalten für Hunde und kann sehr belastend, auf einen Hund wirken.
Etwas nicht fressen dürfen, wenn es vorhanden ist , macht für Hunde gar keinen Sinn. In einem Rudel würde das sofort verspeist. D.h. das der Hund Dinge nicht vom Tisch nimmt , muss ich auf einem anderen Weg trainieren als einen Schnauzengriff zu machen oder den Hund gar zu schütteln. Er weiß es schlicht und ergreifend nicht besser und könnte eine derartige Reaktion nicht verstehen.
Die Sorgen, die ein Hunderudel täglich hat, wie einen geeigneten Schlafplatz oder Nahrung zu finden oder Feinde abzuwehren hat der Hund in seiner menschlichen Familie nicht. Eine Menschen Familie ist daher ein ganz anderes Gruppensystem als ein wirkliches Rudel.
Daher ist das veraltete Konzept, sich wie ein Hund zu verhalten und den Hund in Rudelmanier zu behandeln völlig überholt und wird der Mensch - Hund Beziehung nicht gerecht.
Die Bezeichnung " Alpha" zu benutzen wurde übrigens ursprünglich aus der Forschung über die Hackordnung von Hühnern übernommen !
Herrchen und Frauchen
Hütehunde - Verhaltenstherapie - Einzelunterricht
